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Insulin-potenzierte Therapie (IPT)

Die Insulin-potenzierte Therapie ist eine sichere und effektive Therapieform, bei der Arzneimittel unter niedrigem Blutzucker verabreicht werden. 

Der Vorteil von IPT ist, dass spezifische Arzneimittel, entweder krebstötende Medikamente oder Antibiotika, in niedriger Dosierung unter Insulin-ausgelöstem niedrigem Blutzucker eingesetzt werden, und dadurch Nebenwirkungen weitgehend vermieden werden können, während die gewünschte Wirkung verstärkt oder „potenziert“ wird.

Sie hat sich in der Behandlung von Krebs und chronischen Infektionen seit über 85 Jahren als überzeugende Behandlungsoption einen Namen gemacht und gilt als eine nebenwirkungsarme Alternative zur Chemotherapie, mit dem Anspruch die Krebszellen oder die chronisch infizierten Gewebe (z.B. bei Borreliose) mehr spezifisch und mit viel weniger unerwünschten Nebenwirkungen zum Absterben zu bringen. 

Krebszellen haben bis zu 20 Mal mehr Rezeptoren (Bindungsstellen) für Insulin, unserem körpereigenen Hormon zur Blutzuckerregulation, auf ihrer Zelloberfläche als gesunde Zellen. Sie sind darüber hinaus spezialisiert auf Zuckerverwertung und nehmen 10-15 mal mehr Zucker pro Zeiteinheit auf als gesunde Zellen. Diese Fixierung der Krebszellen auf Zucker wird in der IPT ausgenutzt, indem man zuerst den Blutzucker um circa 50-70 mg/dl durch Verabreichung von Insulin senkt, um dann ein Gemisch aus Zucker und Arzneistoff rasch zu injizieren. In der „Zuckerkrise“ des niedrigen Blutzuckers öffnen die Krebszellen und auch die chronisch entzündeten und infizierten Zellen ihre Kanäle für Zucker. Deshalb reicht es aus, eine Dosis des Arzneimittels zu geben, die nur 10-15% der normalen Dosis entspricht, um die Zellen zu schädigen oder zu töten. Aus diesem Grunde hat die IPT kaum oder keine nennenswerten Nebenwirkungen und kann so oft durchgeführt werden, wie sie von Nutzen ist oder benötigt wird, um die Krankheit dauerhaft unter Kontrolle zu bekommen oder in eine Rückbildung (Remission) zu führen. 

In der orthodoxen Standard-Chemotherapie ist letztendlich immer die allgemeine Giftigkeit der Behandlung, die zu geringe Spezifität der Wirkung auf die Krebszellen und die vielen Nebenwirkungen auf alle gesunden Organe, insbesondere die Blut- und Immunzellen, aber auch die Leber, die Nieren, die Verdauungsorgane und das Gehirn („brain fog“ und „chemo-brain“ bezeichnen das Problem gut) der begrenzende Faktor. Solide Tumorerkrankungen können nur selten mit Chemotherapie geheilt werden. 

Auch die IPT kann dies nur in seltenen Fällen. Sie kann aber helfen, eine fortschreitende Erkrankung zu stoppen, die Tumorlast zu reduzieren oder unter Kontrolle zu bringen und dabei die Lebensqualität erhalten. 

IPT-erfahrende Ärzte haben die Auffassung und Erfahrung, dass mit IPT ähnliche oder bessere Ergebnisse erreicht werden können als mit normal-dosierter Chemotherapie, weil die verabreichte Dosis so viel geringer ist und die spezifisch krebstötende Wirkung besser zu sein scheint. 

IPT wurde in den 1930er Jahren  von dem mexikanischen Militärarzt Dr. Donato Perez Garcia Sr. Entwickelt. Seit dieser Zeit wird sie weltweit angewandt und von seinem Enkel, Dr. Donato Perez Garcia Jr. weiter entwickelt und gelehrt. 

In der Arcadia-Praxisklinik bieten wir  IPT mit sowohl biologischen Antikrebsmitteln wie z.B. Kurkuma-Extrakt, Artemisia, Vitamin-C oder DCA, als auch mit klassisch-orthodoxen Chemotherapie-Mitteln in niedriger Dosis an. Sie stellt für uns und unsere Patienten eine sichere, nebenwirkungsarme Therapieoption dar, von deren Effekten wir beeindruckt sind. 

 

Literatur: “Treating Cancer with Insulin Potentiation Therapy” by Ross A. Hauser (2002-06-03)  

Kontakt

arcadia Praxisklinik

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